Einweihung OppCharge-Elektrobussystem in Luxemburg

Ismaning / Luxemburg, 29.12.2016. Wenige Tage vor Weihnachten ist in Bertrange (Bartringen), einer Pendlerstadt im Südwesten des Großherzogtums Luxemburg, das neue OppCharge-Elektrobussystem mit 12 Elektro-Hybridbussen des Typs Volvo 7900 Electric Hybrid und einer von ABB gelieferten Ladeinfrastruktur eingeweiht worden.

Volvo 7900 Electric Hybrid und ABB-Ladeinfrastruktur

Das Foto oben zeigt die feierliche Einweihung des neuen OppCharge-Elektrobussystems mit ABB-Ladeinfrastruktur in Bertrange (Luxemburg). Der Betrieb der Elektro-Hybridbusse Volvo 7900 Electric Hybrid erfolgt durch den ÖPNV- Busunternehmer Sales-Lentz.

Auf dem Foto unten ist die neue Ladestation von ABB am Bahnhof der Stadt Bertrange in Luxemburg zu sehen.

Auf dem Foto unten ist die neue Ladestation von ABB am Bahnhof der Stadt Bertrange in Luxemburg zu sehen.

Das innovative Bussystem mit 12 Elektro-Hybridbussen Volvo 7900 Electric Hybrid sowie einer Schnellladeinfrastruktur und einem Unterwerk von ABB ist an die lokale Behörde des Ministeriums für Nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur (MDDI) von Luxemburg übergeben worden. Der Bau der Ladestation und der Bushaltestelle ist von ABB und der nationalen Straßenverwaltung (Administration des Ponts et Chausseés) durchgeführt worden. Der Betrieb und die Aufladung der neuen Plug-in-Elektro- Hybridbusse mit 43 Sitzplätzen (plus Fahrersitz) und 12 Metern Länge erfolgen durch Sales-Lentz.

Die zweiachsigen Elektro-Hybridbusse von Volvo und die ABB-Schnellladestationen basieren auf OppCharge, einem Ladesystem mit offener Schnittstelle. Dies ermöglicht die Aufladung auch von Elektrobussen anderer Hersteller an derselben Ladestation. Die Ladestation wurde am Bahnhof der Stadt Bertrange installiert und wird die Elektro- Hybridbusse von Volvo mit einer Ladeleistung von 150 kW in drei bis sechs Minuten vollständig aufladen. Dies geschieht während der Haltezeiten an der Endhaltestelle der Buslinie. Die ABB-Schnellladestation ist modular aufgebaut, sodass sich die Ladeleistung je nach Bedarf auf 300 kW oder 450 kW erhöhen lässt.

„Wir sind ausgesprochen stolz, an der Eröffnung des ersten OppCharge- Elektrobussystems in Luxemburg beteiligt zu sein. Die heutige feierliche Einweihung ist ein Beweis für die kontinuierlichen Anstrengungen von Luxemburg, mit einem Null- Emissions-Stadtbussystem ein nachhaltiges Umfeld mit hoher Luft- und Lebensqualität für seine Einwohner zu schaffen“, erklärt Håkan Agnevall, Präsident der Volvo Bus Corporation.

Luxemburg ist eines der ersten Länder in Europa gewesen, die Omnibusse mit Hybridtechnologie eingeführt haben: Bereits im Jahr 2009 wurden die ersten Volvo- Hybridbusse ausgeliefert. Heute fahren 41 Hybridbusse des Typs Volvo 7900 im Linienverkehr des Großherzogtums Luxemburg. Das Busunternehmen Sales-Lentz ist ein echter Pionier bei der Einführung alternativer Antriebstechnologien – und es ist zugleich auch der erste Kunde für die vollelektrischen Busse von Volvo, die Sales-Lentz erstmals ab Mai 2017 im regulären Linienbetrieb einsetzen wird.

Elektro-Hybridbus Volvo 7900 Electric Hybrid

• Kann bis zu 70 % der Betriebszeit elektrisch angetrieben werden.
• Im elektrischen Fahrmodus fährt der Bus geräuscharm und emissionsfrei.
• Verbraucht bis zu 60 % weniger Energie1 als ein vergleichbarer Dieselbus.
• 75–90 % geringerer CO2-Ausstoß1 als ein konventioneller Dieselbus; dies ist abhängig von der verwendeten Kraftstoffart.
• Ausrüstung mit einem 150-kW-Elektromotor, einer leistungsstarken Lithium- Ionen-Eisenphosphat-Batterie und einem Dieselmotor mit 177 kW/240 PS.
• Zwischenladung (Opportunity Charging) erfolgt entsprechend der OppCharge- Kernspezifikation.
• Aufladung der Batterien ist an den Endstationen in wenigen Minuten möglich.

1 Diese Angaben sind die durchschnittliche Ersparnis pro Jahr im Vergleich zu einem Bus mit Euro- 6-Dieselmotor auf einer europäischen Referenz-Linienstrecke mit einer Distanz von rund 9,6 km zwischen zwei Ladestationen; der CO2-Anteil im elektrischen Betrieb bemisst sich wie bei den Pkw und unter der Prämisse einer nicht-fossilen Stromerzeugung.

Bus-Ladestationen von ABB

• Einfach in vorhandene Buslinien zu integrieren: Der Pantograf ist in die Ladesäule integriert, und der Bus verfügt über auf dem Dach montierte Ladeschienen mit einem geringen Gewicht. Dies ist eine kostengünstige und zugleich gewichtsparende Schnittstellen-Lösung.
• Modularer Aufbau erlaubt Ladeleistungen von 150 kW, 300 kW oder 450 kW.
• Die Vielfalt der bewährten Konnektivitätseigenschaften und möglichen Anschlussfunktionen von ABB stellt eine maximale Verfügbarkeit, eine hohe Betriebszeit sowie schnelle Service-Reaktionszeiten sicher.
• Basierend auf OppCharge und IEC 61851-23 – der internationalen Norm für die Schnellladung von Elektrofahrzeugen, die das Vorhandensein der geeigneten Sicherheitseinrichtungen gewährleistet – entspricht die elektrische Ausführung den geltenden Vorschriften und Bestimmungen. Die Systemarchitektur und das Funktionsprinzip werden künftig durch viele weitere Bereiche der Automobilindustrie unterstützt werden.

Weitere Informationen zu OppCharge stehen im Internet unter der folgenden Adresse zur Verfügung: www.oppcharge.org

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