Volvo Bus Corporation verkauft Elektrobusse nach Luxemburg

Ismaning / Göteborg / Luxemburg, 19.09.2016. Die Volvo Bus Corporation hat vom Verkehrsunternehmen Sales-Lentz in Luxemburg eine Bestellung über vier vollelektrische Stadtlinienbusse des Typs Volvo 7900 Electric erhalten. Die Busse sollen in der Stadt Differdingen eingesetzt werden.

Volvo Bus Corporation verkauft Elektrobusse nach Luxemburg

Vier vollelektrische Stadtlinienbusse des Typs Volvo 7900 Electric hat das Verkehrsunternehmen Sales-Lentz aus Luxemburg bei der Volvo Bus Corporation bestellt. Sie werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2017 im ÖPNV der Stadt Differdingen in Luxemburg eingesetzt

Sales-Lentz, einer der größten ÖPNV-Betreiber in Luxemburg, spielt eine echte Vorreiterrolle bei der Einführung alternativer Antriebstechnologien. Bereits im Jahr 2009 hat der Busbetreiber als erstes Unternehmen in Europa Volvo-Hybridfahrzeuge gekauft. Heute umfasst der Fuhrpark 24 Hybridbusse und 12 Elektro-Hybridbusse von Volvo.


Mit dem Kauf von vier Elektrobussen des Typs Volvo 7900 Electric geht Sales-Lentz nun den nächsten Schritt in Richtung Elektrifizierung. Der Einsatz der neuen vollelektrischen Stadtbusse soll in der Stadt Differdingen im Südwesten Luxemburgs erfolgen. Die Volvo-Elektrobusse werden als Turnkey-„All-in-One“-Paketlösung an Sales-Lentz geliefert. Volvo wird zu festen monatlichen Kosten die Verantwortung für die gesamte Fahrzeuginstandhaltung einschließlich der Batteriewartung übernehmen. Der Startschuss für die Aufnahme des regulären Linienverkehrs in Differdingen wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2017 fallen.

„Mit dieser von Volvo entwickelten neuen und effizienten Technologie unterstützt Sales-Lentz die Bestrebungen der Stadt Differdingen, eine nachhaltige Veränderung in der städtischen Personenbeförderung herbeizuführen und dadurch die Lebensqualität ihrer Einwohner und Besucher zu verbessern. Veränderung ist die Mutter des Fortschritts“, so Wolfgang Schroeder, Geschäftsführer von Sales-Lentz.

„Wir bemühen uns seit vielen Jahren um eine nachhaltige Ausrichtung unserer Stadt. Dazu haben wir ein ehrgeiziges Projekt ins Leben gerufen, das wir „Differdangechange“ getauft haben. Unter dieser Bezeichnung wollen wir jede einzelne Maßnahme, die wir zum Erreichen des von uns gesteckten Ziels ergreifen, eingehend auf ihre Effizienz hin 2 überprüfen. Dies betrifft insbesondere „Diffbus“, unser kommunales ÖPNV-System. Wir sind stolz, dass unsere Mobilität im City-Bus-Verkehrsverbund auch weiterhin gewahrt bleibt und nun mit einem wegweisenden Systems betrieben werden kann, das eine echte Pionierleistung darstellt. Gemeinsam mit allen daran beteiligten Akteuren und Interessenvertretern werden wir eine einzigartige Vorreiterrolle in Luxemburg übernehmen und dafür Sorge tragen, dass wir unsere lebendige Stadt bewahren und zugleich die Umwelt schützen können“, erklärt Roberto Traversini, Bürgermeister der Stadt Differdingen.

„Elektrifizierte Bussysteme stellen für die Städte eine kostengünstige Lösung dar, um die durch Luftverschmutzung und Lärm verursachten Probleme zu vermindern und in den Griff zu bekommen”, so Håkan Agnevall, Präsident der Volvo Bus Corporation. „Zudem eröffnen emissionsfreie und leise Busse völlig neue Perspektiven und Möglichkeiten für die Stadtplanung.“

Die Elektrobusse werden durch eine sogenannte Zwischenladung (Opportunity Charging) aufgeladen. Die Schnellladung erfolgt an den Endhaltestellen der Linie. Um die Einführung von Elektrobussystemen in den europäischen Städten zu erleichtern, hat Volvo im Frühjahr 2016 mit mehreren anderen Busproduzenten und Infrastrukturherstellern die Einrichtung offener Ladeschnittstellen zwischen Elektrobussen und Ladeinfrastruktur vereinbart. Das System umfasst die drahtlose Kommunikation bzw. Datenübertragung zwischen Ladeschienen und Infrastruktureinrichtungen wie den Ladesäulen, die über einen darin integrierten Pantografen automatisch den Kontakt zum Fahrzeug herstellen.

Daten zum Elektrobus Volvo 7900 Electric für Sales-Lentz (Luxemburg)

•      Zweiachsiger vollelektrischer Niederflur-Stadtbus mit 12 Metern Länge und drei Türen
•      80 % weniger Energieverbrauch als ein vergleichbarer Dieselbus
•      Leiser und emissionsfreier Betrieb
•      Ausstattung mit Elektromotor und Lithium-Ionen-Eisenphosphat-Batterien
•      Die Batterien können an den Endhaltestellen in drei bis sechs Minuten aufgeladen werden. Die exakte Dauer der Aufladezeit ist abhängig von Topografie, Lastverhältnissen und klimatischen Bedingungen.
•      Heller und geräumiger Innenraum
•      Beförderungskapazität für bis zu 85 Fahrgäste

OppCharge (Opportunity Charging)

•      Offene Schnittstelle zwischen Ladestation und Fahrzeug
•      Ladeleistung 150 bzw. 300 kW
•      Dauer des Ladevorgangs zwischen drei und sechs Minuten
•      Der Pantograf ist in die Ladesäule integriert. Der Bus verfügt über auf dem Dach montierte Ladeschienen mit einem geringen Gewicht. Dies ist eine kostengünstige und zugleich gewichtsparende Lösung.
•      CSC (Conductive Static Charge) erfolgt über den Pantografen. Die Kommunikation zwischen Bus und Ladestation erfolgt über WLAN.

Ergänzende Informationen und Fotomaterial erhalten Sie von:

Pressekontakt:
Karin Weidenbacher; PR-KommunikationsWelt; Ernst-Haußmann-Weg 2;
D-73119 Zell unter Aichelberg
Tel.: +49 (0)7164 799 91 75; Fax: +49 (0)7164 799 91 74;
E-Mail: kw [at] pr-kommunikationswelt [dot] de

Unternehmenskontakt:
Anke Chapman; Volvo Busse Deutschland GmbH; Marketing; Oskar-Messter-Str. 20;
D-85737 Ismaning
Tel.: +49 (0)89 800 74 552; Fax: +49 (0)89 800 74 551;
E-Mail: anke [dot] chapman [at] volvo [dot] com