Volvo Bus Corporation testet Gelenkbusse mit vollelektrischem Antrieb

Ismaning / Göteborg, 28.03.2018. Ab Juni 2018 wird der reguläre Linienverkehr mit elektrifizierten Bussen in der schwedischen Stadt Göteborg erweitert: Zwei neue vollelektrische Gelenkbus-Prototypen werden auf einem Teilstück der Linie 16 getestet. Der Fahrplan dieser Linie ist sehr eng getaktet und zeichnet sich durch die hohe Zahl der zu befördernden Fahrgäste aus. Der Testeinsatz erfolgt im Rahmen des ElectriCity-Projekts, bei dem seit 2015 elektrifizierte Buskonzepte auf der Linie 55 in Göteborg im Linienverkehr betrieben und vorgeführt werden.

Volvo Bus Corporation testet Gelenkbusse mit vollelektrischem Antrieb

Zwei neue vollelektrische Gelenkbus-Prototypen von Volvo werden ab Juni 2018 in der schwedischen Metropole Göteborg getestet. Ihr Einsatz erfolgt auf einem Teilstück der Linie 16.

„Durch die Ausweitung des Demonstrationsareals innerhalb des ElectriCity- Versuchsbereichs und das Testen großer Elektro-Gelenkbusse mit hoher Beförderungskapazität auf einer hoch frequentierten Linienbus-Fahrstrecke mit vielen Fahrgästen können wir mehr Bewohnern von Göteborg eine attraktive Alternative zur Fahrt im eigenen Pkw bieten. Die neuen vollelektrischen Busse sind viel leiser als Dieselbusse und fahren absolut frei von schädlichen Abgasemissionen. Durch ihr Konzept und ihre Bauweise sind sie prädestiniert für den störungsfreien und komfortablen Einsatz im Öffentlichen Personennahverkehr. Sie bilden zudem eine wichtige Entscheidungsgrundlage für künftige Elektrobus-Investitionen“, sagt Lars Holmin, Vorstandsvorsitzender der ÖPNV-Betreibergesellschaft Västtrafik.

Highlights der neuen vollelektrischen Gelenkbus-Prototypen
Die beiden neuen vollelektrischen Gelenkbusse, die ab dem Sommer 2018 zum Einsatz kommen, haben eine Länge von 18,7 Metern und bieten Platz für bis zu 135 Fahrgäste, für die 38 Sitzplätze zur Verfügung stehen.

Charakteristisch für die neuen Gelenkbusse sind vier zweiflügelige Türen, breite und barrierefreie Gänge mit ebenem Boden sowie ergonomisch geformte Haltestangen, Haltegriffe und Rückenlehnen für stehende Fahrgäste. Die Konstrukteure haben ebenso großen Wert auf ein helles und farblich abgestimmtes Innenraum-Design mit entsprechend angepasster Beleuchtung gelegt.

An jeder Haltestelle soll dadurch ein zügiger Fahrgastwechsel ermöglicht werden, bei demeine große Zahl an Fahrgästen in kürzester Zeit in den Bus ein- und aussteigen kann. An Bord der neuen Elektro-Gelenkbusse sind kostenfreies WLAN, Ladestationen für Mobiltelefone, Tablets etc. sowie ein modernes Verkehrsinformationssystem verfügbar.

Nicht nur auf die Fahrzeuge selbst sondern auch auf ein breit gefächertes Informationsangebot an Bord ist bei der Entwicklung der neuen Elektro-Gelenkbusse größter Wert gelegt worden. Dazu zählen völlig neu entwickelte Anzeigedisplays sowohl innen als auch außen, die ebenfalls während des Einsatzes auf der Linie 16 getestet werden.

Zudem werden die Haltestellen Eriksbergstorget und Lindholmen mit zusätzlichen Wetterschutzeinrichtungen ausgestattet. An zwei Bushaltestellen − Eriksbergstorget und Universitätsklinikum Sahlgrenska − werden Ladestationen eingerichtet. Die beiden Stationen basieren auf der bewährten OppCharge- Systemschnittstelle und können somit auch von Elektrobussen anderer Hersteller genutzt werden.

Startschuss beim Volvo Ocean Race im Juni 2018
Zwischen dem 14. und 21. Juni 2018 werden die neuen Elektrobus-Prototypen auf der

„Volvo Ocean Race Route“ im Stadtzentrum zwischen Nordstan und Frihamnen verkehren. Ihr Betrieb erfolgt in Verbindung mit den zahlreichen Aktivitäten, die dort in Zusammenhang mit dem Volvo Ocean Race geplant sind. Ab dem 25. Juni erfolgt der Einsatz der neuen Gelenkbusse dann morgens und abends auf der Linie 16 zwischen Eriksbergstorget und Nordstan.

Tagsüber werden sie zwischen Eriksbergstorget und dem Universitätskrankenhaus Sahlgrenska eingesetzt. Betrieb und Steuerung erfolgen durch den Nahverkehrsanbieter Transdev, der bereits den Busverkehr auf der regulären Linie 16 bereitstellt.

„Die Linie 16 gehört zu den Linienstrecken mit den meisten Fahrgästen in Göteborg. So können wir die Technologie umfassend auf den Prüfstand stellen. Die Batterien sind beispielsweise so dimensioniert, dass die beiden Prototypen des neuen Elektro- Gelenkbusses in den Spitzenzeiten ohne Ladepause durchfahren können. Die Wiederaufladung der Batterien findet stattdessen in Zeiten mit geringerem Personentransportaufkommen statt. Sie kann entweder an einer der beiden Ladestationen, die gerade auf der Strecke gebaut werden, oder nach der Rückkehr der Busse ins Depot durchgeführt werden“, sagt Håkan Agnevall, Präsident der Volvo Bus Corporation. „Elektrobusse sind leise, abgasfrei und schaffen neue Möglichkeiten für die städtische Planung. Besonders freuen wir uns, dass wir mit den neuen Elektro-Gelenkbussen einen Beitrag zur Senkung des Geräuschpegels am Klinikum Sahlgrenska leisten können.“

Fakten zu ElectriCity
Die neuen Gelenkbusse mit vollelektrischem Antrieb werden als Bestandteil von ElectriCity eingesetzt. ElectriCity ist ein Gemeinschaftsprojekt von Forschungseinrichtungen, Wirtschaft, Industrie und öffentlichen Trägern, bei dem neue Lösungen für den nachhaltigen Öffentlichen Personennahverkehr der Zukunft entwickelt, vorgestellt und ausgewertet werden. Das Gelenkbusprojekt wird von der Volvo Group, den ÖPNV-Verkehrsbetreibern Västtrafik und Transdev, der Stadt Göteborg sowie dem Energieversorger Göteborg Energi betrieben.

Im Projekt ElectriCity haben sich die folgenden Projektpartner zusammengeschlossen: die Volvo Group, die Region Västra Götaland, Västtrafik, die Stadt Göteborg, die Technische Hochschule Chalmers, die schwedische Energiebehörde SEA, die beiden Technologie- und Gewerbeparks Lindholmen Science Park und Johanneberg Science Park, Göteborg Energi, Ericsson, Älvstranden Utveckling, Keolis, Akademiska Hus und Chalmersfastigheter.

Nähere Informationen zum Gemeinschaftsprojekt ElectriCity stehen im Internet unter folgendem Link zur Verfügung: www.electricitygoteborg.se/en

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