Vollelektrische Zukunft in den Niederlanden schreitet voran: Erste fünf Volvo-Elektrobusse der niederländischen Stadt Leiden ab sofort im regulären Linieneinsatz

Ismaning / Leiden, 14.03.2019. In der niederländischen Stadt Leiden haben fünf vollelektrische Busse des Typs Volvo 7900 E den regulären Linienbetrieb aufgenommen. Die Busse sind Teil eines Auftragsvolumens von insgesamt 23 vollelektrischen Volvo-Bussen, die das ÖPNV-Unternehmen Arriva in den Niederlanden einsetzen wird.

Volvo Elektrobusse

In der niederländischen Stadt Leiden haben fünf vollelektrische Busse des Typs Volvo 7900 E den regulären Linienbetrieb aufgenommen. Die Busse sind Teil eines Auftrags über insgesamt 23 vollelektrische Volvo-Busse. Die zugehörigen Ladestationen für die Schnellaufladung der Busse kommen von ABB.

Die multinationale ÖPNV-Betreibergesellschaft Arriva, die in 14 Ländern Europas tätig ist, zählt im öffentlichen Personenverkehr zu den führenden Akteuren bei der Einführung alternativer Antriebstechnologien.

Der Auftrag über die Lieferung von insgesamt 23 vollelektrischen Volvo-Bussen für die Stadt Leiden in der niederländischen Provinz Zuid-Holland ist im Juni 2018 unterzeichnet worden. Die Zusammenarbeit von Volvo und Arriva reicht noch weitaus länger zurück: Bereits 2011 war Arriva unter den ersten Verkehrsbetrieben, die Hybridbusse bei der Volvo Bus Corporation geordert und in der niederländischen Stadt Dordrecht eingesetzt hatten.

Die komplett schlüsselfertige Turnkey-Lösung, die neben den soeben ausgelieferten fünf Elektrobussen des Typs Volvo 7900 E mit einer Batteriekapazität von jeweils 200 kWh zugleich auch die Ladeinfrastruktur mit zunächst zwei Ladestationen von ABB umfasst, ist jetzt auf den ersten Linienstrecken in Betrieb genommen worden.

Mit dem jetzt in Betrieb genommenen System ist unter allen klimatischen Bedingungen eine unbegrenzte Reichweite möglich. Die Schnellaufladung an der Endhaltestelle erfolgt mit 300 kW und lädt den Bus in rund zehn Minuten mit 50 kWh für mindestens weitere 40 Kilometer Fahrstrecke.

Die restlichen 18 Elektrobusse von Volvo sowie zwei weitere Ladestationen von ABB werden sukzessive in den kommenden Monaten ausgeliefert. Im August 2019 wird die Stadt Leiden dann über ein vollständig elektrifiziertes Stadtbussystem verfügen.

Volvo Elektrobusse

Übergabe der ersten fünf von insgesamt 23 vollelektrischen Bussen Volvo 7900 E in der niederländischen Stadt Leiden. Auf dem Foto zu sehen sind (von links nach rechts): Bart Valk (ABB), Bas Dubois (Volvo Buses Benelux), Martine Leeuwis (Stadträtin für Nachhaltigkeit, Mobilität & öffentlichen Raum der Stadt Leiden), Floor Vermeulen (Abgeordneter für Mobilität und Verkehr, Provinz Zuid- Holland) und Martijn van de Weijer (Regionaldirektor West bei Arriva Niederlande).


„Wir freuen uns, dass wir in Zusammenarbeit mit Arriva unser erstes elektrisches Bussystem in den Niederlanden aufgebaut haben. Die Inbetriebnahme verlief reibungslos − das neue System funktioniert zuverlässig und ist jetzt betriebsbereit. Dieser erfolgreiche Start ist das Ergebnis der engen Partnerschaft zwischen Volvo, ABB und Arriva; denn wir alle arbeiten gemeinsam als Einheit zusammen, um den Fahrgästen eine leise und saubere Art der Beförderung durch die Stadt Leiden zu ermöglichen“, so Bas Dubois, Direktor von Volvo Buses Benelux.

„Als weltweit führender Anbieter von Ladelösungen für Elektrofahrzeuge sind wir stolz darauf, mit Volvo und Arriva zusammenzuarbeiten, um einen nachhaltigen Personentransport in den Niederlanden voranzutreiben“, erklärt Frank Mühlon, Globaler Geschäftsbereichsleiter Ladeinfrastruktur Elektrofahrzeuge bei ABB. „Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt in der bewährten Partnerschaft zwischen ABB und Volvo, in der beide Unternehmen schon seit vielen Jahren Seite an Seite an der Entwicklung von Elektrobuslösungen und offenen Standards arbeiten, um die Zukunft der urbanen Mobilität zu gestalten und zu sichern. Wir sind höchst erfreut darüber, in Leiden an der Bereitstellung einer solch wegweisenden Transportlösung beteiligt zu sein.“

Martijn van de Weijer, Regionaldirektor West bei Arriva Niederlande, sagt: „Arriva will ganz klar eine Vorreiterrolle in den Bereichen Nachhaltigkeit und Energiewende übernehmen. Deshalb haben wir bereits im Jahr 2010 als einer der ersten ÖPNV- Anbieter mit dem Einsatz von Elektrobussen in der niederländischen Stadt Den Bosch (‘s Hertogenbosch) begonnen. Wir implementieren Elektrobusse jetzt in weiteren Regionen, darunter auch gemeinsam mit Volvo in der Stadt Leiden.“

Die vollelektrischen Volvo 7900 E werden als schlüsselfertige Komplettpakete, sogenannte Turnkey-Lösungen, verkauft. Im Rahmen dieser Paketlösung übernimmt die Volvo Bus Corporation die gesamte Fahrzeugwartung zu festen monatlichen Kosten.

Die Schnellaufladung der vollelektrischen Volvo-Busse erfolgt in Leiden an insgesamt vier Ladestationen von ABB. Die Ladestationen basieren auf einer offenen Schnittstelle (OppCharge). OppCharge bedeutet, dass diese Ladeinfrastruktur auch von anderen elektrifizierten Bussen unterschiedlicher Hersteller verwendet werden kann. Der Energieverbrauch liegt bei den Volvo-Elektrobussen rund 80 Prozent unter dem Energieverbrauch vergleichbarer Busse mit konventionellem Dieselantrieb.

Vollelektrische Busse von Volvo wurden zuvor bereits von zahlreichen europäischen Städten in Ländern wie Schweden, Großbritannien, Dänemark, Luxemburg, Norwegen und Polen bestellt. Ergänzend zum vollelektrischen Volvo 7900 E umfasst die Modellpalette elektrifizierter Fahrzeuge der Volvo Bus Corporation in Europa auch Diesel-Hybridbusse (Volvo 7900 H, Volvo 7900 LAH) sowie den Elektro-Hybridbus Volvo 7900 EH mit Plug-in-Technologie.

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